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Hotel Jane

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Denkmäler
Dom von Florenz - Santa Maria del Fiore



Die Kathedrale von Florenz blickt auf eine lange Geschichte zurückt. Die Anfänge reichen bis ins Jahr 394 n. Chr. In diesem Jahr fand die Einweihung der ersten Kathedrale (Basilika San Lorenzo, extra muros) statt. Dieser erste Sitz der „Kathedrale des Bischofs“ wurde um 400-500 n. Chr. durch die Kirche Santa Reparata Martire ersetzt und danach an jener Stelle erweitert, an der schließlich die Santa Maria del Fiore erbaut werden sollte.
Es war das Jahr 1296, als die Stadtverwaltung von Florenz beschloss, die heutige Basilika zu errichten. Einerseits war dies bedingt durch die inzwischen stark angewachsene Bevölkerung, andererseits aber diente der Bau auch dazu, die Rivalenstädte Pisa und Siena in deren Größe und Schönheit zu übertreffen. In diesen Jahren soll die Basilika von Santa Maria del Fiore die größte Kirche der Welt gewesen sein. Heute nimmt Santa Maria del Fiore in der Reihe der größten Kirchen Europas den fünften Platz ein: nach dem Petersdom von Rom, der Paulskirche von London, der Kathedrale von Sevilla und dem Dom von Mailand.

Das erste Projekt und die Bauaufsicht oblagen Arnolfo di Cambio, danach wurden diese von Francesco Talenti um das Jahr 1350 weitergeführt und schließlich mit der großen, von Filippo Brunelleschi geplanten Kuppel (begonnen im Jahre 1419, vollendet 1434) fertiggestellt.
Die mehrfarbige Fassade der Santa Maria del Fiore wurde hingegen erst viel später von Emilio De Fabris (1871-1887) im neugotischen Stil und damit authentisch zum Kampanile von Giotto und den Seitenteilen hinzugefügt.

Der Name “Santa Maria del Fiore” (dt: Heilige Maria der Blume) versteht sich als Tribut an die Figur der Madonna: einige Dokumente aus der Zeit von 1400 belegen, dass die “Blume” ihr Sohn (Christus) ist, welcher aus ihrem Stängel geboren wurde (Heilige Jungfrau Maria).

Im Inneren der Kathedrale Santa Maria del Fiore beeindruckt die Nüchternheit der architektonischen Elemente, Ausdruck des wesentlichen und “armen” Renaissancegeistes in Florenz, der nicht zuletzt durch die Franziskaner beeinflusst wurde, und der gleichzeitige Farben- und Dekoratonsreichtum des Bodens. Dieser wurde im 15. Jahrhundert unter den Großherzögen von Florenz hinzugefügt.

Da Santa Maria del Fiore auf Kosten der Stadtverwaltung von Florenz (und nicht der Kirche) errichtet wurde, erkennt man an entlang der Kirchenschiffe anstelle von Heiligenbildern die Darstellungen bedeutender Persönlichkeiten jener Zeit: so etwa der Feldherr Niccolò da Tolentino, Dante Alighieri, die Künstler Giotto und Brunelleschi, etc. Andere Kunstwerke sind hingegen religiösen Themen gewidmet und im Besonderen der Figur der Jungfrau Maria, der die Kirche geweiht wurde.

Kuriosität: das italienische Wort für Dom "Duomo" leitet sich aus dem Lateinischen ab: "domus" (Haus), das Haus Gottes und seiner Gläubigen also.

Zentrale Nationalbibliothek von Florenz



Die Zentrale Nationalbibliothek von Florenz ist die größte Bibliothek Italiens. In ihr werden über 6 Millionen Drucke und mehr als fünfundzwanzigtausend Manuskripte, Inkunabel und andere antike Werke aufbewahrt und zur Ansicht zur Verfügung gestellt.

Der Zusatz “Zentrale” geht auf die Funktion zurück, die der Bibliothek zukam, als Florenz noch Hauptstadt von Italien war und damit von jedem einzelnen in Italien durchgeführten Druck eine Zweitausfertigung erhielt.

Die Ursprünge der Zentralen Nationalbibliothek von Florenz reichen bis ins 16. Jahrhundert: damals wurde ein erster Kernbestand von zirka 30.000 Büchern durch Testamentsverfügung des Antonio Magliabechi an die Stadt Florenz „als Gesamterbe an die Stadt Florenz“ geschenkt.

So wurde die “Bibliothek Magliabechiana” mit Sitz im Gebäudekomplex der Uffizien gegründet. Um den Bestand der Bibliothek möglichst aufzustocken, ordneten die Großherzöge von Florenz an, dass von jedem gedruckten Werk in Italien eine Zweitausfertigung an die neu gegründete Bibliothek geliefert werde sollte. Es folgten weitere Schenkungen und im Jahre 1770 wurden schließlich Bibliotheken verschiedener religiöser Ordensgemeinschaften angeschlossen.

1861 wurde die Bibliothek mit jener von Palatina zusammengeführt. Dies geschah auf Anregung der Lorena (Großherzöge, die nach dem Aussterben der Medici die Stadtverwaltung in Florenz übernahmen). Von nun an hieß die Einrichtung “Nationalbibliothek” und ab 1885 “Zentrale Nationalbibliothek”.

Im beginnenden 19. Jahrhundert wurde mit der Erbauung des heutigen Bibliotheksgebäudes entlang des Arno nach Plänen des Architekten Cesare Bazzani begonnen. Aufgrund des inzwischen eingetretenen Weltkrieges wurde die Zentrale Nationalbibliothek von den Uffizien erst im Jahre 1935 in das neue Gebäude (und heutigen Sitz) verlegt.

Florenz wurde durch die Flutkatastrophe im Jahre 1966 schwer getroffen. So konnten viele Werke der Bibliothek trotz dem mutigen Einsatz einer beachtlichen Zahl von Freiwilligen nicht gerettet werden.

Adresse:
Piazza dei Cavalleggeri, 1
50122 Florenz‎ - Tel. 055-241132‎


Basilika Santa Croce - Florenz



Am gleichnamigen Platz erhebt sich in Florenz die Basilika Santa Croce, ein bedeutendes Beispiel der italienischen Gotik und eine der größten Basiliken des Franziskanerordens in ganz Italien.

Die Basilika Santa Croce ist neben ihrer architektonischen Schönheit vor allem deshalb bekannt, da in ihr die Grabmäler von Michelangelo Buonarroti, Galileo Galilei, Niccolò Machiavelli, Leon Battista Alberti, Gioacchino Rossini, Ugo Foscolo sowie zahlreicher weiterer Maler und Bildhauer untergebracht sind. Allein der Boden weist 276 Grabsteine auf.

Und ausgerechnet Ugo Foscolo war es, der ihr den Ruf eines “Pantheons” in seinem berühmten Gedicht “Dei Sepolcri” (Von den Gräbern) zusprach, indem er die Kathedrale als “Ruhmestempel Italiens” bezeichnete.

Mit der Errichtung der Basilika Santa Croce wurde 1294 begonnen und um das Jahr 1385 wurde diese schließlich fertiggestellt. Die Fassade stammt jedoch aus einer späteren Epoche (zirka zur Hälfte des 18. Jahrhunderts). Dabei wurde der Stil anderer fiorentinischer Basiliken imitiert. Die Bauleitung oblag Arnolfo di Cambio, der noch vor der Fertigstellung der Kirche verstarb. Unter ihm wurden die Kirchenschiffe mit dem besonders großen Hauptschiff und dem Querschitt errichtet. Die enormen Dimensionen (das Hauptschiff misst 115,43 x 38,23 m) verursachten einige Schwierigkeiten bei der weiteren Durchführung. Die Erabeitung von entsprechenden Lösungen sollte dann einige Zeit später jedoch auch der Errichtung des Doms (Santa Maria del Fiore) zugute kommen. Wie viele religiöse Stätten jener Zeit wurde auch die Basilika im Laufe der Jahrhunderte mit neuen Architektur- und Dekorationselementen angereichert.

Der franziskanische Einfluss, der auf Einfach- und Nüchternheit abzielte, wurde von Arnolfo di Cambio bei der Gestaltung der architektonischen und stilistischen Arbeiten berücksichtigt. Die Basilika wurde damit in einem gewollt einfachen Stil verziert.
Die weiten Glasflächen stellen dabei eine Ausnahme dar. Diese sind geradezu typische für die gotische Architektur und gehen auf die Jahre der Errichtung (1300-1400) zurück.

Im Inneren des aus dem 13. Jahrhundert stammenden Kreuzgangs auf der rechten Seite der Basilika ist die “Cappella dei Pazzi” (Kapelle der Verrückten) besonders sehenswert: ein Meisterwerk der Renaissancezeit, das vom Architekten Filippo Brunelleschi entworfen wurde: Verzierungen und Raumlösungen harmonieren hier perfekt miteinander.

Der gesamte Gebäudekomplex der Basilika Santa Croce ist in den letzten Jahren zu einem einzigen Museum eingerichtet worden. Eintritt. Für genauere Auskünfte zu den Öffnungszeiten: http://www.santacroceopera.it

 

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